Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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Knie ſchienen ſchon in der Erwartung des heranna⸗ henden Sturmes zuſammenbrechen zu wollen.

Dieſer Sturm ließ in der That nicht lange auf ſich warten.

„ Das iſt Tib! ſchrie Frau Gammer Gurton, wie eine Löwin auf Hodge zuſpringend, und ihn mit bei⸗ den Armen an den Schultern packend. Das iſt Tib, Du fadenſcheiniges, erbärmliches Windſpiel! Nun, hatte ich alſo nicht Recht, wenn ich Dich einen treu⸗ loſen nichtswürdigen Schuft nannte, welcher die Un⸗ ſchuld nicht ſchont, und die Herzen der Weiber zer⸗ bricht, wie Zwieback, den er zu ſeinem Behagen zir⸗ unterſchluckt? Hatte ich nicht Recht, zu ſagen, daß Du nur auf mein Ausgehen lauerſt, um hinüber zu gehen zu Tib, und mit ihr zu ſchäkern?

Sodge, mein lieber, vielgeliebter Hodge, rief die Stimme da unten, und diesmal lauter, noch zärtlicher. Hodge, ſo komme doch endlich zu mir in den Hof, wie Du es mir verſprochen, komm und hole Dir

ben Kuß, um den Du mich heute Morgen gebeten haſt!

Ich will eine verdammte Fiſchotter ſein, wenn ich ſie gebeten habe, und auch nur ein Wort von dem

verſtehe, was ſie ſagt, ſagte Hodge ganz verblüfft und zitternd.

Ach, Du verſtehſt nicht ein Wort von dem, was ſie ſagt? ſchrie Gammer Gurton. Nun, ich verſtehe es aber. Ich verſtehe, daß Alles zwiſchen uns aus und vorbei iſt, und daß ich mich losſage von Dir, Du Moloch Du! Ich verſtehe, daß ich nicht hingehen und mein Teſtament machen will, um Deine Frau zu werden, und über dieſes Knochenſtück von Gemahl

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