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iſt ein ſo wunderlicher Kauz! Aber wir wollen einmal ſehen, was es heute giebt und welche Poſſe heute auf⸗ geführt wird.
Er ſchlich ſich leiſe die Treppe hinauf und öffnete die Thür ich ſe Zimmers, welche er raſch und leiſe wieder hinter ſich in's Schloß drückte.
Frau Gammer Gurton, welche ſich im Neben⸗ zimmer befand, hatte nichts gehört, nichts geſehen, und wäre der Himmel in dieſem Moment eingeſtürzt, ſie würde es kaum bemerkt haben, denn ſie hatte nur Auge und Sinn für dieſen langen, ſchmächtigen, vor Angſt zitternden Burſchen, welcher ihr gegenüber ſtand, und ſie aus großen waſſerblauen Augen an⸗ glotzte. Ihre ganze Seele lag in ihrer Zunge, und die Zunge bewegte ſich wie ein Mühlrad ſo ſchnell, ſie rollte, wie ein Donner ſo mächtig.
Wie konnte alſo Frau Gammer Gurton wohl Zeit und Ohren haben, ihren Herrn zu hören, welcher leiſe in ſein Zimmer gekommen, und leiſe zu der nur an⸗ gelehnten Thür geſchlichen war, welche ſein Gemach von dem der Haushälterin trennte.
Wie, ſchrie Frau Gammer Gurton, Du blöder Schuft, Du willſt mich glauben machen, die Katze ſei es geweſen, welche meine Nähnadel fortgebracht. Als wenn meine Nähnadel eine Maus wäre, und nach Speck röche, Du dummer triefäugiger Narr!
„Ach, Ihr nennt mich einen Narren, rief Hodge mit einem Lachen, welches machte, daß ſein Mund eine angenehme Linie durch ſein Geſicht von einem Ohr zum andern Ohr zog, Ihr nennt mich einen Narren, welches eine große Ehre für mich iſt, denn alsdann bin ich der würdige Diener meines Herrn. Und was das Triefängige anbetrifft, ſo muß das


