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welches Euch mit heißen Lippen und weichen Armen willkommen heißen wird. Und ſomit Gott befohlen, Mylord, ich muß eilen nach Hauſe zu kommen, um über das Luſtſpiel nachzudenken, welches mir der König befohlen hat zu ſchreiben.
Aber Ihr ſagt mir nicht einmal, von wem dieſe Botſchaft kommt? ſagte Graf Sudley, ihn zurück⸗ haltend. Ihr ladet mich zu einem Rendezvous und gebt mir einen Schlüſſel, und ich weiß nicht, wer mich dort in jenem Thurm erwarten will.
„Oh, Ihr wißt es nicht? Es giebt alſo mehr als Eine, welche Euch dort erwarten könnte? Nun denn, es iſt die jüngſte und kleinſte der beiden Tauben, welche Euch den Schlüſſel ſendet.
Die Prinzeſſin Eliſabeth? 3
Ihr habt ſie genannt, nicht ich! ſagte John Hey⸗ wood, indem er ſich von der Hand des Grafen los⸗ machte und eiligſt über den Hofplatz ging, um ſich nach ſeiner Wohnung zu begeben.
Thomas Seymour ſah ihm mit einem düſtern Blick nach, und richtete dann ſein Auge langſam auf den Schlüſſel, den Heywood ihm gegeben.
Die Prinzeſſin alſo erwartet mich, flüſterte er leiſe. Ach, wer in den Sternen zu leſen vermöchte, wer wiſſen könnte, wo die Krone hinrollen wird, wenn ſie von König Heinrichs Haupt niederrollt. Ich liebe Katharina, aber noch mehr liebe ich den Ehrgeiz, und wenn er es verlangt, muß ich ihm mein Herz zum Opfer bringen!


