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verändert in ſeiner Stellung, und ſtarrte unverwandt zum Himmel empor. Er hatte die Stimme Deſſen, welcher ihn angeredet, ſehr wohl erkannt, er wußte ſehr gut, daß der, welcher neben ihm ſtand, Niemand anders war, als der tollkühne Zauberer, den er eben im Innerſten ſeines Herzens verwünſchte, Niemand anders als Thomas Seymour, Graf von Sudley.
Sagt, John, iſt's wirklich ein Epigramm? fragte Thomas Seymour wieder. Ein Epigramm auf das heuchleriſche, lüſterne und ſcheinheilige Pfaffengeſindel, das mit gottesläſterlicher Heuchelei um den König herum fuchsſchwänzelt und immer zuſchaut, wie es einem von uns ehrlichen und braven Männern eine Falle ſtellen kann. Iſt's das, welches Euch der Himmel eben offenbart?
Nein, Mylord, ich ſehe nur nach einem Habicht, welcher dort oben in den Wolken ſteht. Ich ſah ihn auffliegen, Graf, und denkt nur das Wunder, er hatte in jedem ſeiner Fänge eine Taube. Zwei Tauben für einen Habicht. Iſt das nicht zuviel, und ganz der Natur und dem Geſetz zuwider?
„Der Graf warf auf ihn einen durchbohrenden, mißtrauiſchen Blick. Aber John Heywood blieb voll⸗ kommen ruhig und unbefangen und ſah immer nach den Wolken empor.
Wie dumm ſolch ein Thier iſt, ſagte er, und wie ſehr ſeine Lüſternheit ihm ſelber zum Nachtheil wird. Denn da er in jeder Kralle eine Taube hält, wird er keine von ihnen genießen können, weil er keine Kralle frei hat, um ſie zu zerreißen. Sobald er die Eine genießen will, wird ihm die Andere entſchlüpfen, wenn er nach dieſer greift, wird die Andere von dannen fliegen, und ſo wird er zuletzt gar nichts
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