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John Heywood, ſagte ſie mit einem reizenden Lä⸗ cheln, ich ſagte Dir ja, daß ich ihn liebe.
Nun, ſo liebt ihn immerhin, aber thut's in der Stille und ſagt es ihm nicht, ſondern lehrt Eure Liebe die Reſignation.
John, er weiß es ſchon!
Ach, arme Prinzeſſin, Ihr ſeid doch noch ein Kind, welches mit lächelndem Muth in das Feuer greift und ſich die Hände verwundet, weil es nicht weiß, daß das Feuer brennt.
Laß es brennen, John, brennen, und mögen die Flammen über mein Haupt zuſammenſchlagen. Beſſer doch, im Feuer zu verglühen, als an tödtlicher Kälte langſam und ſchauerlich hinzuſterben! Ich liebe ihn, ſag' ich Dir, und er weiß es ſchon.
Nun, ſo liebt ihn, aber heirathet ihn wenigſtens nicht! rief John Heywood mürriſch.
Heirathen! rief ſie erſtaunt. Heirathen! Mein Gott, daran dachte ich noch nicht.
Sie ſenkte ihr Haupt auf ihre Bruſt und ſtand ſchweigend und ſinnend da.
Ich fürchte ſehr, ich habe da einen dummen Streich gemacht! murmelte John Heywood. Ich habe ihr einen neuen Gedanken eingeflößt. Ach, ach, König Heinrich hat ſehr wohl gethan, mich zu ſeinem Narren zu ernennen. Juſt, wenn wir uns dünken am weiſeſten zu ſein, ſind wir die größeſten Narren!
John, ſagte Eliſabeth, indem ſie das Haupt wieder
aufrichtete und John mit glühenden Blicken anlächelte,
John, Du hatteſt ganz Recht, wenn man ſich liebt, muß man ſich heirathen.
Aber ich ſagte juſt das Gegentheil, Prinzeſſin!


