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immer ſo gerade drauf los. Sie werden ihn gewiß todtſchießen, und dann fehlt Ihnen der beſte Soldat in Ihrer Armee.
So, und an Dir iſt wohl weniger gelegen? rief Fritz Kober heftig. Dich kann der König wohl eher miſſen als mich?
Hört Kinder, ſagte der König, das Beſte iſt, Ihr geht alle Beide, ſo kann Einer den Andern ſchützen, und vier Ohren hören auch immer mehr, wie zwei Ohren!
Der König hat Recht, das iſt das Beſte, ſagte Fritz Kober. Wir gehen alle Beide.
Und laſſen den König hier ganz allein und unbewacht? fragte Karl Heinrich ſinnend.
Nun, ſagte der König, indem er lächelnd auf die beiden Schlafenden hindeutete, ich habe da noch meine beiden Adjutanten, die werden mich bewachen. Jetzt hört, was ich Euch zu ſagen habe! Dort drüben ſteht der Feind, und es iſt mir wichtig zu wiſſen, was er jetzt thun, und
wohin er ſich wenden will. Geht alſo hinüber und horcht ein wenig.
Ihre Feldherren und Generäle werden wohl dort Quartier im Dorf genommen haben. Ihr müßt das zu erfahren und dann Euch dem Quartier zu nähern ſuchen. Alles, was Ihr dort hört und ſeht, das berichtet Ihr mir, und kehrt ſo ſchnell als irgend möglich hier⸗ her zurück.
Das iſt Alles? fragte Fritz Kober.
Das iſt Alles, ſagte der König, aber nun geht, und hört einmal, wenn Ihr Eure Sachen klug macht, und kehrt geſund und friſch zu mir zurück, ſo ſollt Ihr Beide Unterofficiere werden!
Fritz Kober lachte laut auf. Na, ſagte er, Herr König, das kennen wir ſchon!
Auch iſt es gar nicht nöthig, daß Ihr uns ſo etwas verſprecht, Majeſtät, ſagte Karl Heinrich, wir thun's nicht um den Lohn, ſondern aus Reſpect und aus Liebe zu unſerem König.
Aber ſag' mir erſt, warum Du lachteſt? fragte der König.
Nun, weil's nicht das erſte Mal iſt, daß Eure Majeſtät uns den Unterofficier verſprochen haben. Vor Leuthen ſagten Sie auch, wenn wir brav wären, und recht viel Heldenthaten ausübten, ſo ſollten wir


