Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Ich nicht den zwanzigſten Theil! riefen d General von Schwerin und der Graf Hake zu gleicher Zeit.

Und doch, ſagte der König, doch lebt Ihr Alle als anſtändige Cavaliere und geachtete Herren meines Hofes. Laßt uns alſo hören, wie der Pöllnitz es machen will, ſo viel Geld auszugeben. Schnell, Jochen, ſchnell! Gieb uns einen Bogen Papier und Bleifeder her.

Der Kammerdiener eilte mit dem Befohlenen herbei und reichte dem König das Papier und den Crayon dar.

Schenke die Krüge wieder voll, Jochen, befahl der König und dann ſetze Dich dort auf Deinen Platz zu unterſt des Tiſches und horche wohl auf, was uns der Pöllnitz Alles erklären wird. Es verlohnt ſich immer der Mühe zu wiſſen, wie man auf eine anſtändige Manier jährlich vier Mal hunderttauſend Thaler ausgeben kann. Fange alſo an, Pöllnitz. Ich ſelber will Dein Sekretair ſein und

Du ſollſt mir dictiren. Wehe Dir aber, wenn Du Dein Wort nicht löſeſt und weniger gebrauchſt. Für jedes Tauſend Thaler weniger mußt Du zehn Krüge Bier trinken und eine Pfeife von dem ſtarken 4 Havannataback rauchen, den mir kürzlich der Statthalter von Hoßiand zugeſchick.

Was aber, fragte Herr von Pöllnit lachend, was Lckommt ich für jedes Tanſend Thaler, welches ich mehr gebrauche?

Ah. bah, es iſt unmöglich, daß ein Edelmann mehr gebrauchen kann, vorausgeſetzt, daß er es nicht auf eine närriſche Manier wie ein Verrückter vergeuden will.— 8

Und wenn ich, nur um anſtändig und eines Edelmannes würdig zu leben, dennoch mehr gebrauchte, Majeſtät, was bekomme ich dann für jedes Tauſendnd

Nun, dann werde ich Dir für jedes Tauſend ein Perrder von Deinen älteſten Schulden bezahlen, ſagte der König. Nun aber fange au. Und Ihr, meine Herren, trinkt und raucht und merket wohl auf!

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