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lehnen, gebührt ſie dem General von Schwerin. Er muß die Schlacht
anführen.
General, ſondern möglicher Weiſe vom Geſchlagenwerden, und dar⸗ auf verſteht der Herr von Pöllnitz ſich beſſer als ich. 4
Meine Herren, ſagte der Kammerdiener, Se. Majeſtät wird ungeduldig werden und dann wehe uns Allen.
Aber mein Gott, wer von uns wird denn gehen? fragte der Graf von der Goltz unſchlüſſig.
Ich werde gehen, ſagte der Geheimrath Eckert vortretend, ich danke Sr. Majeſtät Alles, was ich bin, es iſt alſo ſehr natürlich, daß ich ihm meinen Rücken, ja, wenn es ſein muß, mein Leben zur Verfügung ſtelle.
Und er näherte ſich mit feſtem Schritt der Thür, die er mit einem raſchen Druck öffnete.
Man ſah den König, welcher mit blitzenden Augen ſeinen Stock höher erhob, man ſah Eckert, welcher gebeugten Hauptes eintrat,— dann ſchloß ſich die Thür wieder. Alles blieb ſtill.
War Er es, den der Zorn des Königs bedrohete? fragte Pöllnitz ſchüchtern.
Der Zorn des Königs bedroht heute Jeden! ſagte der Kammer⸗ diener mit einem unheilsvollen Seufzer.
Weer wird jetzt gehen? fragten die fünf Cavaliere ſich wieder, und erſt nach einem harten Kampfe entſchloß ſich diesmal der Ober⸗ Kammerherr von Pöllnitz, den harten Gang zu wagen. Und wieder ſah man, als die Thür ſich öffnete, den König mit ſeinem erhobenen Stocke daſtehen, und wieder ſchloß ſich die Thür, ohne daß man etwas Weiteres gewahr ward. Viermal noch erneuerte ſich dieſelbe Scene, viermal noch ſah man das ſchreckensvolle Bild des Königs. Aber als der General von Schwerin, der letzte der ſechs Cavaliere, endlich in das königliche Gemach eintrat, ſtand der König nicht mehr an der Thür, ſondern er lag in ſeinem Lehnſtuhl und lachte, daß ihm die Augen übergingen, während Herr von Pöllnitz vor ihm ſtand und ihm in ſeiner kecken, humoriſtiſchen Weiſe die Angſtſcene
Aber es handelt ſich hier nicht um eine Schlacht, murrte der


