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Ah, jetzt, da wir uns ſo gut verſtändigt haben, werden wir uns Beide nicht weiter unbequem ſein und ein recht freies und ungezwungenes Leben führen, ohne Einer den Andern im Mindeſten zu geniren.
Doch, mein lieber Graf, Sie werden zuweilen eine kleine Géne durch mich erfahren, ſagte die Mil⸗ lionairin, ihre Hand ſacht auf die Schulter des Grafen legend. Sie ſollen ſehen, daß ich Sie durchſchaut habe. Es war nicht blos wegen Ihrer Gläubiger, daß Sie eine ſo ſchnelle Vermählung wünſchten, ſon⸗ dern mehr noch, weil der Herr Graf es unter ſeiner Würde hielt, mit Fabrikanten und Kaufleuten ein Feſt zu begehen und der Genoſſe der Bourgeois zu ſein. Aber ich ſage Ihnen, lieber Graf, ich werde es nie vergeſſen, daß mein Vater ein Kaufmann iſt und daß alle meine Freundinnen die Töchter von Fabrikante und Kaufleuten ſind, ich werde eine dankbare Tochter, eine treue Freundin ſein, und ich werde Sie zwingen, meinem Vater Ehrfurcht, meinen Freunden dieſelbe Achtung zu beweiſen, die ich den Ihrigen niemals verſagen werde. 4
Zwingen! rief der Graf, Sie wollen mich zwingen!
So ſagte ich, und Sie werden einſehen, daß ich es kann. Hören Sie nur. Mein Vater hat Ihnen verſprochen, mir eine Million mitzugeben, wovon in⸗ deſſen Ihre Schulden und meine Ausſteuer zuerſt be⸗ zahlt werden ſollten. Nun belaufen ſich Ihre Schulden,. eingerechnet die Hypothekenablöſung auf Ihren Gütern, auf zweimalhunderttauſend Thaler, meine Ausſteuer beträgt mit der Einrichtung meines Palais und mit meinen Brillanten ebenſoviel. Es bleiben uns alſo nur noch ſechsmalhunderttauſend Thaler, von denen 4 Sie, unſerm Heirathscontract gemäß, den Mitgennß haben. Aber Sie begreifen, daß die Zinſen diie)
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