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geſetzt wurden, und deren Inhaber niemals bei einem
Rittertournier oder einem Königlichen Hoffeſt erſcheinen
konnten, die alſo ausgeſchloſſen waren von den Freuden
und Ehren der Welt. Nun? fragte ſein Schwiegervater mit triumphi⸗
render Miene: Was ſagen Sie zu unſerm Feſt? Nicht*
wahr, es wird glänzend und herrlich werden? Die reichſten und angeſehenſten Kaufleute von ganz Berlin werden dabei gegenwärtig ſein, und wenn man uns nach unſerm Vermögen abſchätzen wollte, ſo würde man finden, daß da mehr Millionen Thaler beiſammen wären, als ganz Deutſchland Einwohner zählt. Sie begreifen alſo, mein verehrter Herr Sohn, daß, um ſolchen Gäſten Ehre zu machen, es beſonderer Vorkeh⸗ rungen, beſonderer Maßregeln bedarf, denn es iſt nicht ſo leicht, dieſen ſtolzen Herren zu imponiren und ihr Erſtaunen und ihre Verwunderung zu erregen. Mein Gott, Einen von Euch Baronen oder Grafen zu über⸗ raſchen, das iſt ſehr leicht und Ihr ſeid glücklich, wenn man Euch mit Champagner bewirthet, oder Euch von den köſtlichen holſteinſchen Auſtern vorſetzt, aber ſo ein reicher Kaufmann wendet ſich noch mit einem verächt⸗ lichen Naſerümpfen ab, wenn man ihm Schildkröten⸗ ſuppe oder indianiſche Vogelneſter präſentirt. Und doch will ich meine ſtolzen Gäſte überraſchen, doch ſollen ſie ein Diner finden, wie ſie noch Keines gehabt. Ich habe mir dazu zwei der erſten Köche aus Paris ver⸗ ſchrieben, ſie werden in einigen Tagen hier ſein, aber ſie haben mir geſchrieben, daß ſie zu den nothwendigſten Vorbereitungen zu dem Hochzeitsdiner wenigſtens vier⸗ zehn Tage Zeit bedürfen. Ich zahle ihnen für diem vierzehn Tage ein Honorar, das vielleicht ſo hoch iſt
wie das halbjährliche Gehalt eines Königlichen Hof marſchalls oder Kammerherrn. Außerdem werden wir


