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Daß ich, wenn Ew. Majeſtät es erlauben, mit Freuden bereit bin, denſelben anzunehmen und daß ich den Herrn Finanzminiſter nur fragen will, ob er nur diejenigen Gläubiger, die ich ſchon auf das un⸗ ſelige Haus angewieſen habe, anerkennen will, oder auch diejenigen, welche ich noch anzuweiſen gedachte?
Oh, rief der König lachend, Sie ſind und bleiben ein Narr und zwar ein unverbeſſerlicher! Wenn der arme Boden auch diejenigen Gläubiger, die Sie noch Ihren alten Gläubigern hinzufügen möchten, befriedigen ſollte, ſo würde dieſes Geſchenk, welches ich ihm eben gemacht habe, ihn wahrſcheinlich in einigen Monaten an den Bettelſtab bringen. Nein, nein, laſſen Sie es genug ſein an dieſen Hypotheken⸗Gläubigern, welche ſchon vorhanden ſind und welche, da ſie nur einige Tau⸗ ſend Thaler zu fordern haben, ich Ihnen, Herr Miniſter, geſtatten will, abzufertigen, aber nicht aus Ihrer, ſon⸗ dern aus meiner Kaſſe! Und damit an dem Geſchenk, welches ich Ihnen gemacht, kein Makel hafte, möge der Herr von Pöllnitz ſich damit für bezahlt halten für die Mühe, welche er, wie Sie ſagen, mit dem Bau und der Einrichtung diefes Hauſes gehabt hat. Aber wehe Ihnen, Pöllnitz, wenn Sie mich noch öfter von ſolchen Thorheiten und Betrügereien hören laſſen, wenn Sie nicht endlich dieſes leichtfertige, allen Geſetzen und aller Sitte hohnſprechende Betragen aufgeben und ſich ent⸗ ſchließen, ein ehrbares, würdiges und meinem Diener und Kammerherrn angemeſſenes Leben zu führen. Es iſt das letzte Mal, daß ich für Ihre Thorheit Nachſicht üben will. Laſſen Sie mich wieder dergleichen hören, ſo werde ich unerbittlich und nur ein ſtrenger Richter und König ſein!
Ew. Majeſtät ſtürzen mich in einen Abgrund der Friedrich der Große, III. 3


