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dene Kaſſen angewieſen, auf die General⸗Kriegskaſſe 1 und auf die allgemeine Landesbaukaſſe, und Boden wird genöthigt ſein, dieſe Königlichen Anweiſungen zu reſpectiren. Thut er das, ſo iſt er freilich ein ge⸗ wiſſenloſer Beamter und der König wird ihn nicht 7 länger im Amte dulden können, thut er es nicht, ſon⸗ dern wagt es, dem Königlichen Machtgebot zu oppo⸗ niren, ſo iſt er ein Hochverräther, und der König, welcher, wie Sie wiſſen, unbedingten und ſchweigenden 8 Gehorſam von allen ſeinen Dienern und Beamten verlangt, wird ihn nicht länger um ſich dulden können. Der König fühlt das ſelber und als er mir vorher die unterſchriebenen Documente zur Beförderung an den Finanzminiſter gab, ſagte er mit einem eigen⸗ thümlichen Lächeln:„Das iſt eine neue Pille für den Miniſter Boden. Wir wollen doch ſehen, ob er dieſe auch noch wird verſchlucken können.“ Sie ſehen alſo, 3 der gute Mann befindet ſich jetzt zwiſchen zwei Klip⸗ pen, aus denen er lebendig nicht wieder hervorgehen wird.
Ah, wenn es ſo iſt, ſagte Pöllnitz ſich vergnügt die Hände reibend, dann ſind wir unſeres Erfolges ſicher, dann gehört mir das Haus in der Jägerſtraße, dann ſind Sie allmächtiger Miniſter, wenn auch ohne Portefeuille, dann beherrſchen wir den Herrſcher Preu⸗ ßens und ſind die Mächtigſten und Gefürchtetſten in dieſem Lande. Ah, mein Freund, zu denken, wie alle dieſe Höflinge und Schmeichler ſich vor uns beugen werden, zu denken, daß wir Beide allein das Ohr des Königs beherrſchen und daß er nichts thun wird ohne uns. Feſte will ich erſinnen, größer und glän⸗
zender als die Feſte, welche der große Fouquet in Vaux ¹ zu Ehren Ludwigs des Vierzehnten gab und bei wel⸗ chen jeder Tag ihm vier Millionen koſtete, nur werde


