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Und endlich raffte Gotzkowsky ſich auf zu einem feſten Enſchluß, und zu einer That der Rache. Ja, Rache wollte er nehmen an dieſem undankbaren Ge⸗ ſchlecht, welches ihn verrathen und verlaſſen hatte, Rache an den Menſchen, welche ſich ihm ſo klein und erbärmlich gezeigt hatten. Er wollte die, welche ſo ſtolz und prächtig einher gingen, wenigſtens an ihre Kleinlichkeit und ihre Undankbarkeit erinnern. Er wollte Niemand anklagen, aber ſein ganzes Leben war eine Anklage, nicht bloß gegen einzelne Menſchen, ſondern gegen ganze Behörden, und ganze Städte, ja, gegen den König ſelbſt.
Sie waren Alle undankbar gegen ihn geweſen. Sie waren Alle noch ſeine Schuldner, und der gan⸗ zen Welt gegenüber wollte er ihnen ihre Undankbar⸗ keit, ihre Kleinlichkeit, ihre Bosheit und Tücke in's Antlitz ſchleudern, und ſie mahnen an die Vergangen⸗ heit, um ſie zu demüthigen.
Deshalb ſchrieb er die Geſchichte ſeines Le⸗ bens. Aber er ſchrieb ſie nicht mit Zorn und Spott, er tauchte ſeine Feder nicht in Galle, er machte keine
Thaler Vorſchuß empfangen, und dann die Ballen wie⸗ der heimlich fortgeſchafft hatte, wobei ihm der Güterver⸗ walter des Packhofs behülflich geweſen.— Ephraim floh nach Wien, und ward, um dort Schutz zu finden, katho⸗ liſch. Sein Mitſt ſchuldiger, der Güterverwalter des Königl. Mactzoſes Flüngte ſich. Siehe Preuß: Friedr. d. Gr. II. T— Fr. Förſter: Preuß. Geſchuhte 1, 705. Perd. Laen Srein I, 320.


