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4 gehäſſigen Reflexionen, keine verachtenden Anmer⸗ kungen. Er that nichts, als daß er ruhig und ein⸗ fach, klar und ſachgemäß ſein Leben und ſeine Thaten ſchilderte, und überall, wo es nothwendig war, die Richtigkeit ſeiner Angaben bethätigte, indem er die darauf bezüglichen Documente und Actenſtücke mit⸗ theilte.*) 1
*) Seine Biographie beginnt mit folgenden Wor⸗ ten:„Ich weiß, daß ich mancherlei Urtheilen mich werde unterwerſen müſſen. Wie lächerlich werde ich in den Augen Mancher erſcheinen, weil ich mich meines Glückes nicht auf eine eigennützige Art bedient habe! Ein Mann, werden ſie ſagen, der die große Welt kennen will, und was noch mehr iſt, ein Kaufmann, deſſen Hauptverdienſt eigentlich darin beſteht, ſich reich zu machen, und ein großes Haus zu errichten, giebt dem Eigennutz ſo wenig Gehör und weidet ſich lieber mit Träumen der Menſchenliebe und Großmuth, die man kaum einem
Manne verzeihen würde, welcher ſich einen Philoſophen
nennt!
Andere wieder werden meine Handlungen bald zu gutherzig, bald zu unvorſichtig oder eitel nennen, wie es gemeinhin zu geſchehen pflegt, wenn ſolche aus einem andern Geſichtspunkt betrachtet werden, als derjenige war, worin ſolche geſchehen!
Allein, ſo lange ich in mir ſelbſt überzeugt bin, daß ich als ein Chriſt und redlicher Patriot gehandelt habe, werde ich alle dieſe Urtheile verachten!. Ich würde nicht anders handeln, und wenn ich mein ganzes Leben noch einmal zu durchleben hätte! Nur würde ich vorſichtiger ſein, da ich die Charaktere Derer, denen ich das Beſte zugetraut habe, nunmehr näher kenne! Die Ruhe des Gemüthes, die Freudigkeit, welche die Unſchuld und das
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