Teil eines Werkes 
4. (Supplement-) Abtheilung, Johann Gotzkowsky oder Friedrich der Große und sein Kaufmann : historischer Roman : 3. Band (1858)
Entstehung
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Und jetzt, mein Herr, ſagte Gotzkowsky kalt, jetzt laſſen Sie uns an unſer Geſchäft gehen. Haben Sie die Güte, mir in mein Comtoir zu folgen. Sie ſind nach Berlin gekommen, um mich meiner Tochter und meines Geldes zu berauben. Das Eine iſt Ihnen nicht gelungen. Verſuchen Sie es mit dem Andern.

Das will ich! Das werde ich! rief der Fürſt zähneknirſchend, mit zornblitzenden Augen. Eliſe iſt erbarmungslos geweſen, nun wohl, ich werde es auch ſein!—

Auch würde ich Ihr Erbatmen von mir ſchleudern, weil ich nicht beſchimpft ſein will! ſagte Gotzkowsky.

Wir ſind alſo Feinde auf Leben und Tod! rief der Fürſt.

Oh nein! erwiederte Gotzkowsky. Wir ſind zwei Handelsleute, welche mit einander feilſchen und han⸗ deln wollen um den Vortheil. Weiter giebt es nichts zwiſchen uns.

Er öffnete die Thür und ließ ſeinen Geſchäfts⸗ führer und Caſſirer eintreten.

Dieſer Herr hier iſt der Agent Rußlands, ſagte Gotzkowsky mit ſchneidender Kälte. Er iſt hierher geſandt, um mit mir zu unterhandeln, und falls ich nicht zahlen kann, die möglichſten Gewaltmittel gegen mich in Anwendung zu bringen. Sie, meine Herren, werden dies Geſchäft mit ihm abmachen. Die nöthi⸗ gen Inſtructionen haben Sie.

Dann wandte er ſich an den Fürſten, welcher athemlos, zitternd vor innerer Bewegung, glühend

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