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mälde betrachtete und mit ihr vor einer der erhabenen Götterſtatuen verweilte, ſo ſtrahlte ſein Auge vor ſeli⸗ ger Befriedigung und ſein ganzes Weſen athmete Heiterkeit und Ruhe..
Heute aber war ſein Antlitz ſorgenvoll und trübe, und wie freundlich und erhaben die Bilder von den Wänden auch zu ihm hernieder blicken mochten, ſein Auge blieb traurig und umwölkt und ein tiefer Gram ſprach aus ſeinen Zügen.
Er ſaß vor ſeinem Schreibtiſch und blätterte in den Papieren, welche hochaufgeſchichtet denſelben be⸗ deckten. Zuweilen drückten ſeine Züge ein tiefes Er⸗ ſchrecken, eine erwartungsvolle Angſt aus, und ſeine ganze Geſtalt erzitterte, während er mit haſtiger Hand einzelne Notizen aus den Papieren auf ein anderes Blatt ſchrieb. 3
Plötzlich ließ er die Feder fallen und ſenkte gram⸗ voll das Haupt auf ſeine Bruſt.
Es iſt umſonſt, flüſterte er leiſe, ja es iſt umſonſt. Und wenn ich alle meine Kräfte aufbiete, alle meine Mittel in einem einzigen Griff zuſammenfaſſe, es reicht doch nicht aus, dieſe ungeheuren Summen zu bezahlen..
Er blätterte wieder in den Papieren, und indem er mit dem Finger auf eins derſelben hindeutete, fuhr er fort: ja, da ſteht es. Ich bin ein reicher Mann auf dem Papier. Leipzig ſchuldet mir mehr als eine Million. Wenn es die Zahlung leiſtet und wenn
dde Neufville kommt, bin ich gerettet. Aber wenn


