VI. Die Tage des Unglücks.
Gotzkowsky war allein in ſeinem Zimmer. Es war ein elegantes, glänzend geſchmücktes Zimmer, um welches ihn der mächtigſte Fürſt hätte beneiden
ſten Gemälde alter berühmter Mei⸗ Wänden umher, die koſtbarſten ſtanden auf vergoldeten Conſolen =e Pfeiler zwiſchen den Fenſtern waren Spiegeln, mit herrlichen griechiſchen Mar⸗ atuen geziert. Das Ameublement des Zimmers war einfach; nkowsky hatte nur Eine Liebhaberei, für welche er aber viele Tauſende jährlich ausgab, dies waren ſeine Kunſtſammlungen, ſeine Gemälde und Antiken. Sein Haus glich daher einem Tempel der Kunſt, es enthielt die auserleſenſten und ſeltenſten Schätze, und wenn Gotzkowsky an der Hand ſeiner Tochter durch die Zimmer ging, wenn er mit ihr ſeine Ge⸗


