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Bertram nahm den Arm der Gräfin und zog ſie zur Thür hin. Eilen Sie! Es iſt die höchſte Zeit!
Die Thür ſchloß ſich hinter ihnen. Eliſe war allein.
Sie ſtand und lauſchte auf die enteilenden Schritte, ſie hörte die Hausthür ſich öffnen, ſie hörte das Poſthorn noch einmal luſtig aufſchmettern und dann verſtummen.
Ich bin allein! kreiſchte ſie mit einem herzzerrei⸗ ßenden Aufſchrei. Sie reiſen ab. Ich bin allein!
Und indem ſie verzweifelnd und faſt wahnſinnig vor Schmerz ihre Arme zum Himmel emporſtreckte, rief ſie angſtvoll: Oh mein Gott, will ſich denn Nie⸗ mand erbarmen, will Niemand Mitleid mit mir hbaben!
Eliſe! ſagte ihr Vater, welcher eben die Thüre ihres Zimmers öffnete.
Sie ſprang mit einem lauten Aufſchrei zu ihm hin, ſie ſtürzte ſich in ſeine Arme, und ihn feſt um⸗ klammernd und ſich feſt an ſeine Bruſt ſchmiegend, ſagte ſie matt: Habe Erbarmen, mein Vater, ſtoße mich nicht von Dir, Du biſt meine einzige Zuflucht aauf dieſer Welt!
2 Gotzkowsky drückte ſie feſt an ſeine Bruſt, und ſein ſtrahlender Blick wandte ſich dankend zum Himmel.
Oh, ſagte er leiſe, ich wußte es wohl, daß ihr Herz ſich wieder zu ihrem Vater wenden würde.
Er küßte innig ihr ſchönes, glänzendes Haar und ihr an ſeine Bruſt gelehntes Haupt.


