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Berlin war jetzt die offene Lagerſtätte von Kroaten und Ruthenen, von öſterreichiſchen Huſaren und ruſ⸗ ſiſchen Koſacken geworden, und Entſetzen und Angſt erfüllte alle Gemüther.
Es iſt wahr, auch die Koſacken vergaßen ſehr oft der ihnen anbefohlenen ſtrengen Disciplin, und dran⸗ gen raubend in die Häuſer ein und zwangen durch Knutenhiebe die Bewohner ihnen Alles zu geben, was ſie begehrten. Aber ſie waren dennoch weniger grauſam als die Sachſen, weniger barbariſch als die Oeſterreicher, die unter Spott und Hohn die wildeſten Grauſamkeiten verübten. Auch bedurfte es nur einer Anzeige bei dem ruſſiſchen General, um ſich ſofort Gerechtigkeit zu verſchaffen, und die Koſacken ihrem ſtrafenden Richter zu überliefern. Acht Koſacken wur⸗ den an Einem Tage, zum warnenden Beiſpiele der Uebrigen, auf dem Neumarkt vor der Hauptwache aufgeknüpft und büßten ihre Raubſucht mit ſchnellem Tode*).— Aber bei den Oeſterreichern und Sachſen waren es gerade die Offiziere, welche ihre Soldaten zu dieſen Thaten empörender Rohheit ermuthigten, und aller Menſchlichkeit vergeſſend, durch ihr Gelächter und ihren Beifall ihre Untergebenen zu immer neuen Mißhandlungen der Einwohner Berlins entflammten.
Der Capitulation nicht achtend, und nur ihrem Natzonalbaß und ihrer Nanihincht Gehör gebend, dran⸗


