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gen ſie mit wüthendem Geheul in die Königlichen Marſtälle, indem ſie die ruſſiſche Schutzwache von vier und zwanzig Mann, welche General von Tott⸗
leben zur Sicherung dort aufgeſtellt hatte, verjagten,
und mit frechem Hohn das an den Königlichen Wa⸗ gen angebrachte preußiſche Wappen beſchmutzten. Dann zogen ſie dieſelben hinaus auf die breite Straße, und nachdem ſie ſie ihrer Verzierungen und ihres Schmuckes beraubt, bauten ſie die Wagen zu einem großen Schei⸗ terhaufen auf, den ſie in Brand ſteckten, um die Schrecken und Qualen der geängſtigten Einwohner noch durch die drohende Feuersgefahr zu vermehren. Hoch empor loderte die Flamme, und leckte begie⸗ rig hinauf an dieſen Karoſſen, welche Könige und
Fürſten getragen. Das Angſtgeſchrei der Bewohner
der nächſt gelegenen Häuſer, und das Klirren der von
der Hitze zerſpringenden Fenſterſcheiben ward übertönt von dem Jubelgeheul der Oeſterreicher, welche mit
wüthender Freude die Flammen umtanzten und das
kniſternde Feuer mit Geſängen voll Frechheit und Schamloſigkeit begleiteten. 3 Und das Feuer ſchien ihre Einbildungskraft nur noch mehr erregt, und ſie zu neuen Thaten des Van⸗ dalismus erhitzt zu haben. 8 Nachdem die Flammen erloſchen waren, und nur ein Aſchenhaufen noch Kunde gab von den einſt ſo prachtvollen Königlichen Karoſſen, ſtürzten die Oeſter⸗ reicher wieder zurück in das Marſtallsgebäude, und
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„drangen mit wildem Geſchrei in die Wohnung des


