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Worten neigten ſich die Magiſtratsmitglieder zu ihm und beſchworen ihn, dieſen unnatürlichen Trotz fah⸗ ren zu laſſen.
Herr von Kircheiſen ließ auf all ihr Flehen und Bitten nur ein lautes, ſchallendes Gelächter hören. Dann ſtierte er wieder den General an, es arbeitete und kämpfte, es zuckte und zerrte in ſeinen Zügen, und endlich öffnete er den Mund.
Ach, gelobt ſei Gott, er wird ſprechen! rief der zweite Bürgermeiſter.
Aber nein, er ſprach nicht— er verzerrte nur ſein Geſicht.
Ein Schrei des Entſetzens tönte von den Lippen
der Deputation, ein Schrei der Wuth von den Lip⸗
pen des ruſſiſchen Generals, und ſich zu ſeinem Ad⸗ jutanten wendend, befahl er ihm, ſogleich den Ober⸗ bürgermeiſter verhaften und fortführen zu laſſen. Jetzt entſtand eine unbeſchreibliche Scene der Ver⸗ wirrung und des Entſetzens. Bleich vor Schrecken hatten der Magiſtrat und die Deputation der Kauf⸗ mannſchaft ſich um Herrn von Kircheiſen geſchaart, um ihn zu vertheidigen gegen die herandrängenden Soldaten, welche den Oberbürgermeiſter verhaften ſollten, der inmitten all dieſer Schreckniſſe und Ver⸗ wirrung immerfort lachte und grimaſſirte. chon begannen die wüthenden Soldaten mit Kolbenſtößen die Vertheidiger Kircheiſens fortzudrän⸗ gen, als plötzlich ein Mann ſich durch das Gewirre
hindurch drängte. Es war Gotzkowsky, deſſen laute


