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meiner Tochter ſtahl! rief Gotzkowsky mit zornſprü⸗ henden Blicken.
Vater, Vater, beim ewigen Gott, ich bin unſchul⸗ dig! rief Eliſe, indem ſie ihn mit krampfhafter Angſt zurückzuhalten ſuchte.
Dann laß mich den Beweis dieſer Unſchuld haben! ſagte Gotzkowsky, ſie zurückſtoßend.
Aber mit der Behendigkeit einer Gazelle ſprang ſie vorwärts, ſtürzte ſie wieder zu der Thür hin, und krampfte ihre beiden Hände feſter um das Schloß.—
Nein, Vater, ich bleibe hier, ſagte ſie entſchloſ⸗ ſen. Du ſollſt Dich und mich nicht ſo ſehr be⸗ ſchimpfen, daß Du Unwürdiges und Ehrloſes von mir glaubſt, und daß es des Beweiſes meiner Un⸗ ſchuld bedarf!
Dieſer trotzige Widerſtand Eliſens reizte Gotz⸗ kowsky's Zorn um ſo mehr, und war ihm ein neuer Beweis ihrer Schuld. Eine raſende Wuth über⸗ kam ihn jetzt, mit erhobenem Arm und ſprühenden Augen ſchritt er zu Eliſe hin und rief: Fort von der Thür, oder beim Himmel, ich vergeſſe, daß ich Dein Vater bin!
Oh, ſagte ſie athemlos, Du haſt es oft vergeſſen, denke aber jetzt daran, denke, daß ich die Tochter Dei⸗ nes Weibes bin, welches Du geliebt haſt! Vertraue mir, Vater! Beim Geiſte meiner Mutter ſchwöre ich Dir, meine Ehre iſt rein von jedem Fleck, und wie auch der Schein gegen mich ſein mag, ich bin den⸗
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