Teil eines Werkes 
4. (Supplement-) Abtheilung, Johann Gotzkowsky oder Friedrich der Große und sein Kaufmann : historischer Roman : 1. Band (1858)
Entstehung
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Plötzlich raffte Gotzkowsky ſich auf, und warf ſtolz das Haupt zurück. Dann ging er mit feſtem Schritt nach der auf den Perron führenden Thür und ver⸗ ſchloß dieſe ſo wie die gegenüberliegende. Niemand konnte jetzt zu ihnen eindringen, Niemand dieſes fürch⸗ terliche Zwiegeſpräch ſtören.

Eliſe war ſich deſſen mit Entſetzen bewußt und flüſterte leiſe: Erbarmen, Erbarmen, mein Gott! ich vergehe vor Angſt.

Gotzkowsky näherte ſich ihr, und ihre Hand faſſend, zog er ſie mit einer raſchen Bewegung vom Boden⸗ empor. Wir ſind jetzt allein, ſagte er, und ſeine Stimme klang heiſer und rauh. Antworte mir jetzt! Wer iſt dort in Deinem Zimmer verborgen?

Niemand, mein Vater!

Niemand! wiederholte er vild. Weshalt aljo zit⸗ terſt Du?

Ich zittere, weil Du mich ſo zornig anſiehſt, ſagte ſie angſtvoll.

Ihr Vater ſchleuderte ihre Hand mit einer zorni⸗ gen Bewegung von ſich. Lügnerin! rief er, Du willſt alſo, daß ich ihn tödte?

Er nahm ſeinen Degen vom Tiſche und näherte ſich der verhängnißvollen Thür.

Was willſt Du thun, mein Vater? ſchrie Eliſe, ſich ihm entgegen werfend und nach der verſchloſſenen Thür hineilend.

Ich will den 4D tödten, welcher mir die E Ebre

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