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Sie lehnte ihr Haupt an ſeine Bruſt und er drückte einen Kuß auf ihre Stirn. Ich danke Dir für dies Wort, ſagte er, es ſoll der Talisman ſein, welcher mich begleitet!
Du willſt ſchon wieder gehen? fragte ſie angſtvoll.
Ich muß, Eliſe, ſagte er traurig.
Ach Feodor, ich darf nicht ſagen, bleibe, denn ich zittere ſchon bei dem Gedanken, daß mein Vater Dich hier ſehen könnte, ſeufzte ſie ſchmerzlich. Aber wann, mein Geliebter, wann werden wir uns wiederſehen?
Er ſah ſie lange und mit feſten durchbohrenden Blicken an. Dann ſagte er faſt rauh: Du haſt mir Treue und Liebe bis in den Tod geſchworen! Denkſt Du daran?
Ich denke daran, und werde niemals meinem Schwur untreu werden! flüſterte ſie, unter Thränen lächelnd.
Du haſt mir geſchworen, Niemand auf der Welt anzugehören, als mir allein! Haſt Du das nicht ver⸗ geſſen? 3 3
Nein, ich habe es nicht vergeſſen!
Wohlan, ſagte er aufſtehend, ſo werden wir uns bald wiederſehen!
Wann, Feodor, wann?*
Wenn Berlin in unſerer Hand iſt, ſagte er mit einem ſtolzen triumphirenden Lächeln, wenn wir als Sieger in Eure Thore eingezogen ſind.
Eliſe zuckte ſchmerzlich zuſammen; er ſah es und


