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und niemals werde ich ohne dieſen meines Vaters
Haus verlaſſen, um meinem Geliebten zu folgen!
Ihrem Geliebten? rief Bertram ſchmerzlich. Er liebt ſie alſo auch, und er weiß, daß Sie ihn lieben?
Sie ſah ihn erſtaunt an. Kann man denn lieben, wenn man nicht geliebt wird? fragte ſie mit dem un⸗ bewußten Stolz eines jungen Mädchens.
Sie haben Recht, murmelte Bertram. Ich war ein Wahnſinniger, dieſe Frage an Sie zu richten! Aber weshalb zweifeln Sie an Ihres Vaters Einwil⸗ ligung, Eliſe? Weshalb gehen Sie nicht vertrauens⸗ voll zu ihm hin, und enthüllen ihm Ihr Herz? Oder wie? Iſt dieſe Liebe der Art, daß ſie das Licht nicht ſehen darf, und daß ſie ſich ſcheu verbergen muß vor
den Augen Ihres Vaters?
Sie iſt der Art, Bertram! ſagte Eliſe, aber den⸗ noch dürfen Sie nicht zweifeln an mir, und dennoch dürfen Sie nicht meinen, daß dieſe Liebe, welche mei⸗ nes Vaters Augen flieht, deshalb auch das Licht der
Welt zu ſcheuen habe! Mein Vater würde vielleicht, wenn er mein Geheimniß wüßte, mich ſeiner unwürdig erklären, niemals aber, ſeien Sie deſſen verſichert, nie⸗
4 mals werde ich etwas thun, was meiner ſelber un⸗
würdig wäre, und vor dem ich erröthen müßte! Es nag ſein, daß nicht bloß mein Vater, ſondern daß die ganze Welt ihr Schuldig! über mich ausſpräche, wenn ſie meine Liebe kennte, aber glauben Sie mir,
daß ich in dem Bewußtſein meiner innerſten und hei⸗
igen Berechtigung den Muth habe, dem Verdam⸗


