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Ich komme, Eliſe, Dich zu unſerm Gartenfeſt ab⸗ zuholen, ſagte er. Du gehſt doch mit, mein Kind?
Ich bin bereit, ſagte ſie, indem ſie Shawl und Hut nahm.
Weshalb aber ſo eilig, mein Kind? fragte ihr Vater. Ueberlaſſen wir dieſe guten Leute immerhin noch ein wenig ſich ſelbſt. Wir werden noch zeitig genug kom⸗ men, um ihren Spielen beiwohnen zu können. Ich möchte üeih eine Viertelſtunde bei Dir bleiben, Eliſe.
Sie rollte ihm, ohne etwas zu erwidern, einen Fauteuil ans Fenſter, und legte Hut und Shawl wieder bei Seite.
Es iſt ſehr ſelten, daß Sie mir ein ſolches Ge⸗ ſchenk machen, mein Vater, ſagte ſie.
Was für ein Geſchenk, mein Kind?
Eine Viertelſtunde aus Ihrem Leben, mein Vater!
Ja, Du haſt Recht, ſagte er gedankenvoll, ich habe wenin Zeit zu meinem Vergnügen! Aber ich denke
deſto mehr an Dich, mein Kind! 4
Sie ſchüttelte leiſe das Haupt. Nein, ſagte ſie, es bleibt Ihnen keine Zeit an mich zu denken. Sie ſind zu viel beſchäftigt, Hunderte von Menſchen neh⸗ men Ihre Aufmerkſamkeit in Anſpruch. Wie bliebe
Ihnen da noch Zeit, mein Vater, an Ihre Tochter zu denkent
Gotzkowsky zog ein dunkelrothes Etui aus ſeiner Buſentaſche, und reichte es ihr hin.
Sieh, Eliſe, ob ich nicht an Dich gedacht habe! Es iſt heute Dein Geburtstag, und ich habe ihn„ wie


