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und ſeine Stirn hatte ſich in finſtere Falten gelegt, aber als er ſie anſah, als er wieder in dieſe großen tiefen unermeßlichen Augen ſchaute, da überkam ihn eine tiefe Wehmuth, ein ſchmerzlich ſüßes Gefühl von Freudigkeit und Glück. Die Wolken verſchwanden von ſeiner Stirn, ein wunderbarer, rührend ſchöner Aus⸗ druck überflog, wie ein Sonnenſtrahl, ſein Angeſicht, und ſeine Augen ſtrahlten in einem feuchten Glanz. Mit einem ſanften Lächeln näherte er ſich der Bar⸗ berina. Stehen Sie auf, Barberina, ſagte er, und
der Ton ſeiner Stimme machte ihr Herz höher klopfen,
und trieb Thränen in ihre Augen. Stehen Sie auf, Barberina. Sie kommen zu mir auf eine ungewöhn⸗ liche Art, aber Sie kommen doch in einem ſchönen Ge⸗ folge,— in dem Gefolge der Erinnerungen, und ich, von welchem die Menſchen ſagen, daß ich keine Reli⸗ gion habe, ich habe wenigſtens die Religion der Erin⸗ nerungen, und darum will ich Ihnen nicht zürnen. Stehen Sie alſo auf, Barberina, und ſagen Sie mir, was Sie zu mir führt..
Er reichte ihr die Hand dar, und richtete ſie em⸗ por. Wie ſie ihm jetzt gegenüber ſtand, immer noch ſo hold und ſchön, immer noch mit dieſem tiefen Auge voll Leidenſchaft und Gluth, mit dieſer zauberhaften duftigen Schönheit, da fühlte der König es wie einen tiefen Schmerz in ſeiner eigenen Bruſt, einen Schmerz für den er keine Worte und keinen Ausdruck hatte.
Lange ſtanden ſie ſich ſchweigend gegenüber, der König, immer noch Barberina's Hand in der ſeinen haltend, ihre Blicke ineinander ruhend, und ſich wun⸗ derbare, geheimnißvolle Mährchen zuflüſternd.
Ich ſehe Sie umflattert von holden, lächelnden Ge⸗ nien, ſagte der König endlich, dieſe Genien, das ſind
die Stunden, welche einſt geweſen, Barberina. Ach,
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