Teil eines Werkes 
Berlin und Sansouci oder Friedrich der Große und seine Freunde : historischer Roman : 4. Band (1857)
Entstehung
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ſeinem Geſicht, das dem König nicht entging und deſſen Urſache er ſehr wohl kannte. Dennoch ſchwieg er, und Voltaire erſchöpfte ſich in Worten der Dank⸗ barkeit und Freude, aber dieſen Worten fehlte der Elant der Wahrheit, und von der Freude, welche ſeine Lippen ſchilderten, war nichts in ſeinem Antlitz zu leſen.

Ich habe nur noch Eins hinzuzufügen, ſagte der König endlich, und Eure Göttlichkeit und Größe möge es einem andern Erdenwurm verzeihen, wenn er es wagt, in Ihrer erhabenen Gegenwart von einem ſo ſchmutzigen und gemeinen Dinge zu reden, als da iſt: das Geld!

Voltair's Augen blitzten höher auf, und es ſchien durchaus nicht, als ob dieſer Gegenſtand der Unter⸗ haltung ihn beleidigte.

Sie haben, fuhr der König fort, in Frankreich eine Penſion von ſechstauſend Livres aufgegeben. Es i*ſt billig, daß ich Sie dafür entſchädige. Wie ſehr auch Ihr großer Geiſt über alles Irdiſche erhaben ſein mag, ſo hat doch auch die irdiſche Exiſtenz ihre Rechte, und ich will nicht, daß dieſe jemals, ſo lange Sie bei mir ſind, durch den Schatten irgend einer Entbehrung getrübt ſei. Sie werden alſo von mir ein Jahrge⸗ halt von fünftauſend Thalern annehmen müſſen, und da Sie außerdem freie Wohnung und freie Tafel haben, ſo denke ich, werden Sie damit behaglich leben können.

Voltaire's Herz hüpfte hoch vor Freude, aber er zwang ſich ruhig und gelaſſen zu erſcheinen.

Euere Majeſtät vergeſſen das Wichtigſte, ſagte er, Sie geben mir Wohnung und Speiſe, aber es fehlt mir noch das Licht und das Feuer. Ich bin ein

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