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begann wieder, Signora Barberina hob wieder die Roſenguirlande in ihren Händen empor, und ſchwebte und flatterte, wie ein holdes Elfenkind, über die Bühne. Aber das Publikum achtete wenig auf ihre Kunſt, es war ganz und gar mit dieſer ſeltſamen Aventure beſchäftigt, und ſtatt auf ihre Füße zu ſehen, beobachtete es nur noch ihr Mienenſpiel und das des jungen Herrn von Cocceji.
Barberina hatte alſo ihre Abſicht erreicht. Man ſagte nicht mehr, Barberina ſei in Ungnade gefallen, man erzählte ſich nur davon, daß der Herr von Cocceji die Barberina leidenſchaftlich liebe und eiferſüchtig ſei wie ein Türke.
XVII. Sansſouci.
In der Frühe des andern Morgens hielt vor dem großen Eiſengitter des neuen Parks bei Potsdam eine einfache, königliche Equipage. Niemand war darin, als der König und der Marauis d'Argens. Der Kö⸗ nig hatte jede weitere Begleitung, ſogar die eines La⸗ kaien, verbeten.
Als der Wagen hielt, öffnete er ſelbſt den Schlag und ſprang leicht hinaus, dann reichte er ſeinem ältern und weniger beweglichen Freunde den Arm, um ihm beim Ausſteigen behülflich zu ſein, und als der Mar⸗ quis, ſchamvoll und erröthend wie ein junges Mädchen,


