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XVI. Das Intermezzo im Theater.
Nachdem der Graf Algarotti und der General von Rothenburg die Barberina verlaſſen, waren ſie ganz beruhigt und getröſtet in das Schloß zurückgekehrt.
Die Barberina bereut, und iſt bereit den erſten Schritt zur Verſöhnung zu thun, ſagte General Ro⸗ thenburg. Ich ſehe ſchon, wie Alles kommen wird, und werde meinem Koch Befehl ertheilen zu einem Souper für dieſen Abend..
Warten Sie damit immerhin noch ein wenig, ſagte Algarotti kopfſchüttelnd. Sie würden vielleicht Ihren Koch unnöthig bemühen, und die Speiſen möchten kalt werden, bevor der König käme.
Sie glauben alſo?
Ich glaube, daß um eines bloßen vorübergehenden Gewitters willen der König ſich nicht ſo in Einſamkeit und Schweigen verſchließen würde, und daß es ſich hier nicht um eine Laune, ſondern um eine Lebens⸗ frage handelt.
Der König hatte ſeine Thür immer noch nicht ge⸗ öffnet. Vergeblich hatte Fredersdorf heute Morgen mehrmals um Einlaß gebeten und gefleht. Der König hatte ſeine Thür noch nicht geöffnet.
Traurig und unruhvoll ſtanden die Freunde, un⸗ ſchlüſſig, was ſie beginnen, wie ſie endlich dieſes ſtarre, erſchreckende Schweigen durchbrechen ſollten. Plötzlich ward die nach dem Vorſaal führende Thür haſtig geöffnet, und auf der Schwelle erſchien
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