Teil eines Werkes 
Berlin und Sansouci oder Friedrich der Große und seine Freunde : historischer Roman : 3. Band (1857)
Entstehung
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Blicken, dieſem von Energie und Begeiſterung durch⸗ flammten Angeſicht. Selbſt ein ſanfteres, weniger leidenſchaftlicheres Naturell als das des Herrn von Coeceji würde von dieſer Gluth ſich entflammt, von dieſer Energie ſich mit fortgeriſſen gefühlt haben. Außer ſich, ganz Leidenſchaft und Entſchloſſenheit, knieete der junge feurige Cocceji zu Barbering's Füßen nieder.

Gebieten Sie über mich, meinen Namen, mein Leben und meine Hand, ſagte er. Wenn Sie mich lieben, werde ich ſtolz ſein, Sie der ganzen Welt zu zeigen, wie ich Sie liebe, der ganzen Welt zu ſagen: das iſt meine Gemahlin, und ich fühle mich geehrt und glücklich, daß ſie meine Hand angenom⸗ men hat!

Davon ein anderes Mal, ſagte Barberina lächelnd. Zuerſt beweiſen Sie der Welt, daß Sie mich lieben. Machen Sie heute Abend im Theater einen Eclat, daß ganz Berlin davon zu reden hat! Dann.

Dann? fragte Cocceji, und ſein ſchönes, energie⸗ volles, friſches Angeſicht war roſig und ſtrahlend, wie von einem Sonnenſtrahl angeleuchtet.

Dann, ſagte ſie leiſe, dann wird ſich alles Uebrige finden!