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Pferd in meinen Stall führen. Friedrich von Trenck wird bald aufgehört haben, irgend Jemanden gefährlich zu ſein. Er iſt ein verlorner Mann.—
Und jetzt zum König, ſagte Pöllnitz ganz vergnügt, als er den Oberſten Jaſchinsky verlaſſen hatte. Ja, zum König, ich muß ihm doch danken für das Ver⸗ trauen, das er mir dieſe Nacht bewieſen hat.
Er eilte in's Schloß und ließ ſich dem König mel⸗ den. Der König, welcher, um ſeine Kriegsrüſtungen ſo unbemerkt und heimlich als möglich zu treiben, des Nachts arbeitete, und des Tages ſich nur mit Feſtlich⸗ keiten und Vergnügungen, mit Conzerten, Vällen, Opern und Ballets zu beſchäftigen ſchien, der König war eben aus der Probe einer neuen Oper, in welcher die Barberina tanzte, heimgekehrt, und war daher ſehr hei⸗ ter und aufgeräumt.
Er empfing ſeinen Ober⸗Ceremonienmeiſter mit einem heitern Scherz und fragte ihn lächelnd, ob er vielleicht gekommen ſei, ihm anzuzeigen, daß er Jude geworden ſei. Alle andern Religionen hat Er ja be⸗ reits zwei Mal durchgemacht, ſagte der König, und da ich weiß, daß Er in letzter Zeit ſo ſehr viel mit Juden verkehrte, vermuthe ich, daß Er in ſeinem Religions⸗ eifer jetzt daran denkt, Iude zu werden. Vielleicht wäre das ein gutes Geſchäft, denn die Juden haben ſehr viel Geld, und ſie würden gewiß ihren neuen vornehmen Herrn Bruder nach Kräften unterſtützen. Nun alſo, ſage Er, iſt Er gekommen, mich um die Erlaubniß zu bitten, Jude werden zu können?
Ich bin nur gekommen, um Euerer Majeſtät mei⸗ nen Dank zu ſagen für das Souper, welches ich Ih⸗ rer Gnade dieſe Nacht zu verdanken hatte. Ein Souper? Was meint Er damit?
Euere Majeſtät ließen es mir auf Ihrem ſchönſten


