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er, indem er jetzt eben ſein Leben überdachte, ja Alles hätte noch gut werden können, wenn der König nicht dieſen formidablen Einfall gehabt hätte, das Verbot, mir Geld zu leihen, austrommeln zu laſſen. Es hat mir ſehr geſchadet und mir fürchterliche Mühe und Quälerei verurſacht. Es war eine raffinirte Grau⸗ ſamkeit, für die ich eines Tages Vergeltung üben werde, wenn der König ſie nicht wieder gut macht. Ha! Da kommt eine königliche Ordonnanz daherge⸗ ſprengt. Sie hält vor meiner Thür. Gott ſei Dank! Der König antwortet mir, das heißt, der König ſchickt mir Geld!
Er war kaum im Stande, ſeine Würde ſo weit zu bewahren, daß er nicht ſelbſt hinauslief, dem Boten des Königs entgegen, und nur der Gedanke hielt ihn zurück, daß er nothwendig alsdann ein anſtändiges Douceur zahlen müſſe, welches er indeſſen lieber ſich ſelber gegeben haben würde.
Endlich kam der Diener und übergab ihm einen Brief. Ich hoffe, ſagte Herr von Pöllnitz würdevoll, ich hoffe, Du haſt dem Boten des Königs eine anſtän⸗ dige Belohnung gegeben?
Nein, Herr Baron, ich habe ihm nichts gegeben.
Nichts? ſchrie Herr von Pöllnitz. Und das wagt dieſer Menſch mir in's Geſicht zu ſagen und er fürch⸗ tet nicht, daß ich ihn ſofort aus meinem Dienſt ent⸗ laſſe! Oh, es iſt eine Schmach ſonder Gleichen. Ich, ein Reichsbaron, der Ober⸗Ceremonienmeiſter des Kö⸗ nigs, laſſe einen ſeiner Boten, welcher mir einen Brief bringt, unbelohnt aus meinem Hauſe gehen. Eſel, wenn Du kein Geld hatteſt, warum kamſt Du als⸗ dann nicht zu mir, warum ließeſt Du Dir nicht von mir einen Ducaten geben.
Wenn mir Euere Gnaden einen Ducaten geben


