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ſondern ihn anbetete!— Jetzt, Sire, wiſſen Sie die Wahrheit! Leben Sie wohl!
Sie ſtürzte der Thür zu, aber der König eilte ihr nach, er riß ihre Hand von der Thür fort, er zog ſie zurück, ungeſtüm, ſprachlos, aber mit leuchtenden Augen, freudeſtrahlend.
Sie werden bleiben, ſagte er, ich befehle es Ihnen! Ich, nicht der König, ſondern ich,—
Er neigte ſeine Lippen an ihr Ohr und flüſterte ganz leiſe zwei Worte, welche Barberina's Wangen mit einer leuchtenden Purpurgluth überhauchten.
In dieſem Augenblick klopfte es außen an die Thür, die Portiere ward langſam zurückgeſchlagen und das bleiche kranke Geſicht Fredersdorf's ſchaute herein.
Sdirre, ſagte er, Euere Majeſtät haben befohlen, den Baron von Sweerts rufen zu laſſen. Er iſt hier und wartet auf Seiner Majeſtät Befehle.
Er mag kommen, ſagte der König, und als Fre⸗ dersdorf hinausgegangen war, fügte er mit einem lä⸗ chelnden Blick auf Barberina hinzu: ich denke, er kommt gerade zu rechter Zeit. Wir müſſen unſern Contract unterzeichnen. Der Sweerts mag als Prieſter dabei fungiren.
Dann ging er dem eintretenden Intendanten ent⸗ gegen und forderte ihn auf, ſogleich den Contract der Signora Barberina herbeizuholen.
Er nahm ihn aus den Händen des Intendanten und überlas ihn noch einmal. Es iſt gut ſo, ſagte er, nur einige Kleinigkeiten ſind noch daran zu än⸗ dern.
Er trat zu ſeinem Schreibtiſch, und ſich auf den Lehnſtuhl vor demſelben niederlaſſend, ſchrieb er mit haſtiger Hand einige Worte in den Contract.


