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war es, das ihr Herz höher klopfen machte und ein glühendes Roth auf ihre Wangen trieb! Warum rich⸗ teten ſich ihre Augen ſo oft auf die Thür, und mit einem ſolchen Ausdruck der Angſt und des Zagens?
Da, da hörte ſie Schritte im Vorzimmer! Bar⸗ berina drückte angſtvoll ihre beiden Hände auf ihr Herz; ſie hatte ein Gefühl, als müſſe es zerſpringen.
Die Thür öffnete ſich, Pesne kehrte zurück, aber allein, ohne das Bild.
Signora, ſagte er, der König wünſcht, daß die Sitzung heute unten in ſeinen Gemächern ſtattfinde. Seine Majeſtät will die Gnade haben, mir ſelbſt einige Andeutungen zu geben, und mich auf einige Fehler aufmerkſam zu machen. Ich habe alſo nur meine Pa⸗ lette und meine Pinſel zu nehmen, und wenn es Ih⸗ nen gefällig iſt, gehen wir.
Barberina ſagte kein Wort; ſie war nur ganz bleich geworden, und ihr Gang war ſo unſicher und ſchwan⸗ kend, daß ſie, als ſie die königlichen Gemächer durch⸗ ſchritten, mehrmals ſtille ſtehen und ſich auf des Ma⸗ lers Arm ſtützen mußte, um nicht umzuſinken. Ihr Fuß ſchmerze ſie immer noch ſehr, ſagte ſie zu Pesne, und vielleicht glaubte er es ihr.
Sie traten jetzt in das Gemach ein, in welchem das lebensgroße Portrait der Signora auf der Staffelei aufgeſtellt war. In dieſem Gemach befanden ſich zwei Thüren, die eine, durch welche ſie eingetreten waren, die andere, welche ganz unmittelbar in das Bibliothek⸗ und Studirzimmer des Königs führte. Dieſe zweite Thür war indeß nicht geöffnet, und Niemand befand ſich in dem Zimmer außer Barberina und dem Maler. 4
Der König ertheilt noch einige Audienzen, ſagte
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