präſidirt nur das Plaiſir. Mache alſo immerhin Deinen Vorſchlag.
Nun denn, ſo erlaube ich mir vorzuſchlagen, daß wir einige Damen vom Theater einladen. Sind Euere Majeſtät einverſtanden?
Vollkommen. Aber welche Damen? fragte der König, indem er ſein Geſicht ganz abwandte.
Das iſt die Sache Euerer Majeſtät, ſagte der Ge⸗ neral, den dieſe Scene unendlich ergötzte. Sje haben die Namen der Herren beſtimmt, möge es Ihnen ge⸗ fallen, jetzt auch die Damen zu beſtimmen.
Gut denn! ſagte der König zögernd. Was meinſt Du zu der Cochois, der Aſtrua, der kleinen Petra?
Sire, ſie ſind mir Alle willkommen, wenn Euere Majeſtät befehlen, daß ich ſie einlade. Nur bitte ich alsdann mir zu geſtatten, daß ich auch einen Namen
nenne, den Namen einer Frau, welche ſchöner, geiſt⸗
voller, liebenswürdiger und reizender iſt als alle an⸗ deren Primadonnen der Welt, und welche wohl im Stande iſt alle Männer, ich nehme die Kaiſer und die Könige nicht aus, zu bezaubern und zu ihren Sclaven zu machen. Darf ich ſie nennen, Sire?
Nenne ſie immerhin!
Es iſt die Signora Barberina, Sire!
Der König wandte haſtig ſein Haupt zu ihm hin, und ſeine großen brennenden Augen ruhten mit einem forſchenden Ausdruck auf dem Antlitz des Generals, der dieſen Blick mit einem feinen Lächeln ertrug.
Als der König immer noch ſchwieg, machte der General eine tiefe Verbeugung und ſagte feierlich: Ich erſuche Euere Majeſtät um die Gnade, mir zu erlauben, daß ich die Damen Cochois, Aſtrua und Petra und auch die Signora Barberina zu unſerm kleinen Souper einladen darf. 3 4*


