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ner Bruſt verſteinert iſt. Es klopft und hämmert dann ſo ſtark, als wollte es die Mauern meiner Bruſt zerſprengen.
Das Herz meines Königs wird immer jung blei⸗ beu, rief der General, denn es wird immer vertrauens⸗ voll und gut ſein. 3
Friedrich ſchüttelte leiſe das Haupt. Glaube das nicht, mein Freund, ſagte er ſinnend. Die Hände, welche viel arbeiten müſſen, bekommen Schwielen und werden hart und unempfindlich; ſo iſt es auch mit den Herzen! Das meine hat viel gearbeitet, ſich viel geplagt, es wird auch zuletzt hart und unempfindlich werden. Dann, wenn es ſo iſt, werden die Menſchen mich verdammen, und vergeſſen, daß ſie es ſind, welche mich ſo gemacht haben, dann werden ſie nur von meiner Hartherzigkeit ſprechen, und nichts ſagen von den Schmerzen und Enttäuſchungen, welche all⸗ gemach mein Herz verſteint haben! Aber was liegt daran. Mögen dieſe thörichten zweibeinigen Thier⸗ chen, welche ſich ſo ſtolz die Ebenbilder Gottes nen⸗ nen, über mich ſagen und ſprechen, wie es ihnen be⸗ liebt. Sie werden mir doch mein Theilchen Ruhm und mein Theilchen Unſterblichkeit nicht nehmen kön⸗ nen, und wer das beſitzt, der hat ſeinen Lohn dahin, und darf ſich niemals beklagen. Freilich ſind auch Heroſtratus und Schinderhannes berühmte Leute ge⸗ worden, und Enlenſpiegel iſt beim Volke mehr gekannt und geliebt, als Sokrates.
Daraus folgt alſo, daß ſelbſt die Weisheit ſich die Mühe geben muß, ſich populair zu machen, ſagte General Rothenburg. Der wahre Ruhm wird nur
erworben durch Popularität. Alexander der Große und Cäſar waren ſehr populaire Leute, und darum war auch ihr Name im Munde des Volks und erbte


