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glänzend als möglich ſei. Es ſollen Quadrillen arran⸗ girt werden; der König ſelber hat beſtimmt, welche Paare darin tanzen ſollen, und es iſt daher auf Kö⸗ niglichen Befehl, daß ich Ew. Königlichen Hoheit die Aufforderung bringe, an einer dieſer Quadrillen Theil zu nehmen. Sie werden mit den Markgräfinnen von Baireuth und Schwedt und der Herzogin von Braun⸗ ſchweig eine Quadrille im Coſtüme Franz des Erſten tanzen.
Und wer wird mein Tänzer und Partner ſein? fragte Amalie erwartungsvoll.
Der Markgraf von Schwedt!
Ah, mein unausſtehlicher Vetter! Daran erkenne ich meinen maliciöſen Bruder, welcher ſehr wohl weiß, wie ſehr mir der langweilige Markgraf zuwider iſt.
Und die Prinzeſſin wandte ſich ab und ging miß⸗ vergnügt im Zimmer auf und ab.
Sagten Sie nicht, daß auch mir eine Rolle in den Quadrillen beſtimmt ſei? fragte Fräulein von der Marwitz ſchüchtern.
Gewiß, das ſagte ich, Fräulein, entgegnete Pöll⸗ nitz. Sie werden in einer Quadrille im ruſſiſchen Coſtüme tanzen..
Und wer wird mein Tänzer ſein?
Pöllnitz lachte. Nun, ſagte er, man ſollte glau⸗ ben, daß der wichtigſte Theil der Ballcoilette nicht ſo ſehr in den Kleidern, als in den Tänzern beruhe, und daß dieſe eben ſo ſehr eine Lebensfrage ſeien, als die Farbe und der Schnitt Ihres Kleides, oder die Schön⸗ heit Ihres Haarputzes. Wer Ihr Tänzer ſein wird? Ah, Fräulein, Sie werden, glaube ich, ſehr zufrieden ſein, denn der Partner, welchen der König Ihnen be⸗ ſtimmt hat, iſt einer unſerer jüngſten, unſerer ſchön⸗ ſten, liebenswürdigſten und talentvollſten Cavaliere.


