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hinzuſchauen auf dieſes ſeltſame, unerhörte Schauſpiel, um dann endlich hinzuſtürzen zu dem Altar, und je nachdem ſie an den Teufel oder an den Planetarier glaubten, dem Einen oder dem Andern zu Hülfe zu kommen. Ein allgemeiner Kampf entſtand, und mit⸗ ten in dieſes Getümmel hinein ſtürzten ſich jetzt die vier Polizeibeamten, um im Namen des Königs die Anweſenden zu verhaften, die Verſammlung, welche das Geſetz verpönte, aufzuheben, und damit dem Kampf und allem Toben ein Ende zu machen.
Und während dieſes Alles geſchah, lehnte Luiſe von Kleiſt mit vor Lachen weinenden Augen an der Por⸗ tiere, durch deren Oeffnung ſie dieſe ganze Seene be⸗ obachtet hatte. Sie ſah, wie die Polizeibeamten den wüthenden Planetarier ergriffen, welcher die heſtigſten Verwünſchungen ausſtieß gegen den unheiligen König, welcher nicht an Gott glaube, und den frechen Muth habe, die Frommen und Betenden als Verbrecher und Gottloſe zu behandeln, und den Diener des Herrn zu verhaften. Sie ſah, wie dieſe ehrbaren und frommen Grafen und Barone, dieſe Officiere und hohen Beam⸗ ten, welche die frommen Gläubigen des Planetariers geweſen, ſich ſtill und beſchämt von dannen ſchlichen, und in eiliger Flucht ihre Rettung ſuchten vor den Dienern des Königs; ſie ſah, wie endlich ihr eigener Gatte von den Polizeibeamten verlacht und verſpottet ward, und wie man ihm den eigenhändigen ſchriftlichen Befehl des Königs übergab, welcher ihn zum Gefan⸗ genen machte, aber um das Aufſehen zu vermeiden, ihm nur Hausarreſt auferlegte.
Als ſie dieſen Befehl vorleſen hörte, verſtummte Luiſens Lachen, und ihre Stirn verfinſterte ſich.
Wahrhaftig, ſagte ſie, das iſt eine Schonung, welche
ſehr einer Malice des Königs gleicht. Meinem Ge⸗


