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hinausführte, und öffnete ſie. Zwei Soldaten mit ge⸗ ſchultertem Gewehr ſtanden vor derſelben.
Ihr ſorgt dafür, daß Niemand dieſes Zimmer verläßt, ſagte der König zu den Soldaten. Ihr gebt Feuer auf Jeden, welcher dieſe Thür öffnet.
Dann ſchloß er die Thür wieder und ſein flam⸗ mender Blick richtete ſich wieder auf Fredersdorf's bleiches Angeſicht.
Ich ſagte es Dir ſchon zuvor, ſagte er, Du biſt heute der Gefangene Deines Königs. Du wollteſt den Scherz nicht verſtehen, jetzt wirſt Du den Ernſt begreifen müſſen. Dieſes Zimmer hat keine weitern Ausgänge. Vor dieſer Thür ſteht die Schildwache und jene Thür dort, die zu mir führt, verſchließe ich. Denn jetzt wirſt Du nicht mit mir arbeiten, Du biſt deſſen heute nicht würdig, weil Du ein ſtrafwürdiger Rebell biſt, der ſich gegen die Liebe und Freund⸗
ſchaft ſeines Königs opponirt und blind iſt mit ſehen⸗
den Augen.
Fredersdorf fand nicht die Kraft zu einer Erwie⸗ derung, er war ganz zerbrochen, ganz vernichtet.
Der König durchſchritt haſtig das Zimmer und öffnete die Tapetenthür, um in ſeine Zimmer zurück⸗ zukehren. Als er ſchon auf der Schwelle ſtand, wandte er ſich noch einmal um.
Fredersdorf, ſagte er mit mildem Ton, Du wirſt es mir eines Tages danken, daß ich Dir heute ein ſtrenger König geweſen. Dann ſchloß er die Thür hinter ſich und ſteckte den Schlüſſel in ſeine Buſen⸗ taſche, indem er eilig den kleinen Corridor durch⸗ ſchritt und in ſeine Arbeitszimmer trat, wo Jordan ſeiner harrte. 3
Jetzt, Freund, ſagte der König, jetzt wollen wir
die Polizei ruhig walten laſſen. Fredersdorf wird


