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auf den König anbetrifft, ſo wird es Ihnen genügen, wenn ich Ihnen ſage, daß ich ſeit einem halben Jahre eine Frau glühend liebe, von welcher auch ich geliebt werde, daß ich ſie aber nicht heirathen kann, weil der König mir trotz meines Flehens nicht ſeine Einwilli⸗ gung zu dieſer Heirath geben will! 3
Und er hat Recht, rief Herr von Pöllnitz lebhaft, indem er ſich behaglich im Sopha ausſtreckte. Ein Thor iſt derjenige, welcher daran denkt ſeine edle Frei⸗ heit hinzugeben an ein Weib!
Das ſagen Sie, Herr Baron? Sie, welcher doch den Hof und den König aufgegeben hatte, um nach Nürnberg zu gehen und ſich dort zu vermählen?
Ah, wie geſchickt Sie mir das Meſſer aus den Händen geſpielt haben und aus einem Gefragten ein Frager geworden ſind! Nun, es iſt billig, daß auch Ihre Neugierde befriedigt werde. Fragen Sie alſo immerhin, ich werde Ihnen antworten!
Sie ſind alſo nicht verheirathet, Baron?
Durchaus nicht, und ich habe geſchworen, daß For⸗ tuna allein noch meine Geliebte ſein ſoll, nicht aber ein ſterbliches Weib!
Demnach iſt alſo auch das Gerücht falſch, welches beſagte, daß Sie abermals Ihre Religion gewechſelt und jetzt proteſtantiſch geworden wären?
Nicht doch, dieſes Gerücht hat die Wahrheit geſagt. Dieſe Nürnberger Patrizierin wollte keine Hand an⸗ nehmen, welche ihr von einem Nichtproteſtanten gebo⸗ ten wurde! Ich zog alſo den Handſchuh meines Katho⸗ licismus aus und zog dafür den Proteſtantismus an. Mein Gott, für einen Mann von Welt darf der äußere Glaube doch nichts weiter ſein, als ein Toilettengegen⸗ ſtand! Wie es zum guten Ton gehört, daß die Für⸗ ſten, wenn ſie die befreundeten Höfe beſuchen, jedes
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