jetzt mit dem Tartarengeſandten zu ernſter Be⸗ ſprechung in ſein Haus zu kommen.
Alsdann entließ der König, vor der Thür ſeines Hauſes angelangt, die Generale und ſein ganzes glänzendes Gefolge, und trat, nur von Rexin, dem tartariſchen Geſandten und deſſen Dolmetſcher be⸗ gleitet, wieder in ſein Gemach ein.
Und jetzt laſſen Sie uns von Geſchäften ſprechen, ſagte der König. Welche Nachrichten bringen Sie mir von dem Tartarenchan, welche Antwort ſendet er mir auf meinen Vorſchlag?
Sire, er iſt bereit, Alles zu erfüllen, was Deine Majeſtät wünſchen kann, und Dir jede. Hülfe zu leiſten, vorausgeſetzt, daß Du nicht Friede machen willſt mit unſerem verhaßten Feinde, mit Rußland, ſondern unermüdet und unaufhaltſam den Krieg ſo lange fortſetzen willſt, bis Rußland gedemüthigt zu unſeren Füßen liegt.
Ah! rief der König, der Chan der Tartarei kann die Kaiſerin von Rußland nicht glühender haſſen, wie dieſe mich haßt; er hat alſo nicht nöthig, ein Freudſchaftsbündniß zwiſchen mir und Rußland zu fürchten. Auch gelüſtet mich nicht nach einer Freund⸗ ſchaft mit dieſen rohen Barbaren.
Wenn die Kaiſerin von Rußland Deine Majeſtät haßt, ſo thut ſie Dir daſſelbe, was ſie Krimgerai thut. Rußland haßt Alles, was hochherzig, edel
die Cultur, denn die Aufklärung iſt das Licht, die Cultur iſt die Freiheit, und Beides ſind die Erb⸗


