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Möge Allah ſtets die Seele dieſes Königs rein erhalten, wie ich es ſeinem Kinn Aethan, ſagte er, mögen die Meſſer, mit welchen Allah das Leben dieſes Königs von ſeinen Auswüchſen befreit, ſo ſanft und ohne Schmerzen und dhns Blutvergießen über daſſelbe hinfahren, wie dieſes Meſſer Eures unwürdigen Dieners und Knechtes!— Großmäch⸗ tiger König und Herr! Der allgewaltige Chan
Krimgerai, der Löwe der Wüſte, der Schrecken ſei⸗
ner Feinde, ſendet mich zu Dir, und bietet Dir durch mich ſeine Freundſchaft und Hülfe an. Der
Nuf Deiner Thaten iſt zu ihm gedrungen, und er
3 iſt in Erſtaunen verloren, daß ein Für„von deſſen 3 Daſein und von deſſen Reiche der große Chan keine 5 Ahnung gehabt, deſſen Namen und Exiſtenz nie den Völkern des Orients zu Ohren gekommen, daß der es wagen darf, der großen deut ſchen Sultanin, de⸗ ren Macht wir kennen, aber ohne ſie zu fürchten, ſo lange Widerſtand leiſtet, ohne von ihr beſtegt zu werden. Mein erhabener Herr Krimgerai aber 4½ iſt froh, daß er jetzt weiß, was er früher nicht ge⸗ 13 wußt. Denn ſteht nicht im Koran, dem heiligen Buche der Bücher geſchrieben:„Sag', ſind denn gleich Diejenigen, die etwas wiſſen, und Diejenigen, ſen⸗,*) Und ſingt nicht Waſſif, der
große Dichter,„Wiſſenſchaft 8 Licht, den Geiſt zur
heit verbreitend.“**) Klar alſo ſieht jetzt das
Adlerauge meines Herrn, und es ſieht, daß Der⸗
jenige ein großer Mann i*ſt, der ſo klein war, daß man ihn nicht ſah, und jetzt ſo groß iſt, wie ein Rieſe, ſo groß, daß er das Land der großen deut⸗.
— 2 2 155 S S 85 b
⸗/*) Worte des Korans. Hammer. Bb. 8. S. 136. *¹) Ebendaſ. S. 343.
Friedr. d. Gr. u. ſ. Geſchw. 2. Abtb. II. 15 .


