um das Blut ſeiner Wunden zu ſtillen und dann mit erneuter Wuth weiter zu kämpfen. Einige Feig⸗ linge aber ſuchten unter dem Tiſch ſich zu bergen ks wüthenden Becherſpiel und den machtvollen ieben.. 3 Pater Anſelmo bemerkte ſie, und mit lautem Hohngelächter auf ſie deutend, ſchrie er: Es leben die Thereſiani unter dem Tiſch! Kein Pruſſiano hat ſich verkrochen, wie es die Thereſiani gern Alle thun möchten und ſchon oftmals gethan haben!
Ein wüthendes Spottgelächter der Pruſſiani be⸗
gleitete dieſe Worte ihres Anführers.
Der Pater Guardian zitterte vor Wuth. Mit beiden Händen nahm er die große Bratenſchüſſel vön der Tafel und ſchleuderte ſie nach Anſelmo hin. Aber dieſer hatte die mächtige Waffe durch die Luft fliegen ſehen und wich ihr aus, und flog dann nach dem Tiſch hin, um auch eine Schüſſel zu nehmen, und ſie mit mächtiger Gewalt ſeinem Gegner zuzu⸗ werfen. Es war ein gut gezielter Wurf, und die ſchwere zinnerne Schüſſel traf den Pater Guardian ſo herzhaft in den Rücken, daß er das Gleichgewicht verlor und zur Erde niederfiel.
Ein Triumphgeſchrei der Pruſſiani begrüßte dieſe Heldenthat ihres Chefs. 4
So werden alle Thereſiani fallen! jauchzten ſie ſiegesfroh. Aber die wüthenden Thereſiani ſuchten die Niederlage ihres Anführers zu rächen. Sie griffen nach den Tellern und Schüſſeln und ſchleu⸗ derten ſie als Wurfgeſchoſſe auf den Feind, und deckten das Antlitz mit den Schüſſeln wie mit einem Schild, um den von den Pruſſiani geſchleuderten Bechern zu entgehen..
Sie werden ſich ermorden, rief der Prior, ſich


