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er, Ihr werdet die beiden Herren hier wecken, und ſie ſchlafen ſo ſchön. Kommt, laßt uns vor die Thür gehen und da draußen ſollt Ihr mir Alles erzählen.
Leiſe auf den Zehen durchſchritt er den Raum, und ging hinaus vor die Thür. Dort ſetzte er ſich auf die kleine Bank, und ließ ſich von den vor ihm ſtehenden Grenadieren ganz genau und umſtändlich Alles, was ſie gehört und geſehen hatten, erzählen.
Lange noch, als ſie geendet, ſaß der König ſchwei⸗ gend und in tiefen Gedanken verloren da. Das roße, feurige Auge zum Himmel emporgerichtet, ſchien er in heiligem Zwiegeſpräche mit Gott ſeine Zukunft zu bedenken und zu erwägen.
Wie er dann langſam den Zlick ſenkte, traf er auf die beiden Grenadiere, die in ſchweigender Ehr⸗ furcht vor ihm ſtanden.
Ich bin mit Euch zufrieden, Kinder, ſagte er, und dies Mal wird Wort gehalten. Ihr werdet beide Unterofficiere.
Aber doch in einer Compagnie? fragte Fritz Ko⸗ ber haſtig.
In einer Compagnie; das heißt, fügte der König leiſe und mit ſchmerzlichem Seufzen hinzu, wenn ich überhaupt noch wieder Compagnieen und Regi⸗ menter formiren kann!—
Ob, es ſieht noch lange nicht ſo ſchlimm aus, als Euer Majeſtät denken, ſagte Fritz Kober beherzt. Unſere Truppen haben ſich ſchon wieder erholt von ihrem erſten Schreck, und wir haben ſie vorher in großen Schaaren hier in's Dorf einrücken ſehen, als wir von dort drüben herkamen. In einigen Stunden wird die Armee ſich wieder ordnen können.
Nun, Gott gebe, daß Du Recht haſt, mein Sohn,


