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gefeſſelt, ſtehen, und wagten ſich nicht weiter hinein in das Zimmer.
Dort auf dem„Stroh, das nur ſpärlich den ſchmutzigen Lehmboden der Hütte beſtreute, dort lag der König; den Fut halb über's Geſicht gedrückt, den bloßen Degen in der Rechten, lag er und ſchlief ſo feſt und ruhig, als ſei er daheim in ſeinem ſchö⸗ nen und prachtvollen Sansſouci; zu ſeinen Füßen lagen die beiden Adjutanten und ſchnarchten.
3 Siehſt du, flüſterte Karl Heinrich leiſe, ſo ſchlum⸗ mert ein König, den Gott bewacht! Aber jetzt müſ⸗ ſen wir ihn wecken.
Er ſchritt vorwärts zu dem König hin, und indem er neben ihm niederkniete, flüſterte er: Herr König, wir ſind wieder da! Wir bringen Nachricht von den Ruſſen und den Oeſterreichern! 3
Der König richtete ſich langſam empor, und ſchob ſeinen Hut von ſeiner Stirn zurück. Gute oder ſchlimme Nachrichten? fragte er.
Gute Nachrichten, ſagte Fritz mit einem glückſe⸗ ligen Grinſen. Die Oeſterreicher haben ſich zu Bett gelegt, und die Ruſſen auch. Sie wollen ſchlafen!
Ja, und fie denken gar nicht daran, Euer Ma⸗ jeſtät verfolgen zu wollen, fügte Karl Heinrich hinzu. Loudon wollte es wohl, aber Soltikow nicht, der al gar nichts thun, ehe Daun nicht etwas gethan
at.
So, Ihr habt wohl mit im Kriegsrath geſeſſen? fragte der König lächelnd.
Beinahe haben wir's, ſagte Fritz Kober vergnügt.
Ich habe den Kriegsrath geſehen, und der Karl Heinrich hat ihn gehört. Der König ſtand auf. Ihr ſprecht zu laut, ſagte


