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wieder an den Mund ſetzte, wenn man das muß, ſo kann ja der Herr Feldmarſchall Daun die Sorge übernehmen. Ich meinestheils werde mich ganz ruhig verhalten. Ich habe zwei Schlachten gewonnen, und warte jetzt nur noch, um weitere Bewegungen zu machen, auf die Nachricht zweier Siege von Daun, denn es iſt nicht billig, daß die Truppen meiner Kai⸗ ſerin allein handeln ſollen.*)
Aber, ſagte der Marquis Montalembert leiſe und indem er ſich den Anſchein gab nicht von Loudon ge⸗ hört werden zu wollen, aber wenn Euer Excellenz jetzt unthätig bleiben und nicht vorwärts rücken, ſo werden Sie den Oeſterreichern ganz allein die Früchte Ihrer Siege überlaſſen!—
Darauf bin ich gar nicht eiferſüchtig rief Soltikow lachend. Ich wünſche den Oeſterreichern von ganzem Herzen noch mehr Glück, als ich gehabt! ich habe aber für mein Theil genug gethan.**) Und damit genug für heute von Geſchäften! Schenk ein, Iwan, und Sie, meine Herren, füllen Sie Ihre Gläſer. Wir haben der Göttin Bellona heute eine Stunde des Glückes abgewonnen, wollen wir dieſelbe alſo genießen, und aller Sorgen vergeſſen! Trinken wir noch einmal, meine Herren! Es lebe unſere liebrei⸗ zende Herrin, die Kaiſerin Eliſabeth!
Sie lebe hoch, rief der Chor der ruſſiſchen Offi⸗ ciere ihm nach, und die Gläſer klangen, und der
duftende Rheinwein perlte wie ſchäumendes Gold
in den ſilbernen Bechern; Soltikow und ſeine Gene⸗
rale ſchlürften ihn mit immer wachſendem Behagen
S. 2 *³) Soltikow's eigene Worte. Siehe von Archenholtz: Th I. S. 263.
Soltſto s eigene Worte. Siehe v. Archenholtz: Th. I.
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