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ſel niedergleiten ließ, und dem hinter ihm ſtehenden Koſacken den ſilbernen Becher darreichte, damit er ihn zum zweiten Mal fülle. Wozu die Geſchäfte und die Schreibereien. Die Depeſche an meine Kaiſerin iſt vollendet! Siegeln Sie dieſelbe, Pietro⸗ witſch, und ſenden Sie den Courier ſogleich mit der⸗ ſelben ab. Alles Uebrige hat Zeit bis morgen! Kommen Sie, Herr General, laſſen Sie uns anſto⸗ ßen auf das Wohl unſerer erhabenen Kaiſerinnen.
Loudon nahm den dargereichten Becher, und that dem Feldherrn tapfer Beſcheid. Dann nachdem er den Becher geleert, ſagte er: ich meine, Excellenz, wir ſollten unſeren erhabenen Kaiſerinnen nicht blos die Nachricht von dem heutigen Siege ſchicken. Es liegt in unſerer Hand, ihnen die Nachricht von der vollſtändigen und unwiderruflichen Bezwingung des Feindes zu geben.
Wie das? fragte Soltikow, indem er ſich ſeinen Becher auf's Neue füllen ließ. 1
Nun, wenn wir jetzt, ſtatt hier in behaglicher Ruhe zu ſitzen, und dem Feinde Zeit zu gönnen ſeine zer⸗ ſtreuete Armee wieder zu ſammeln, mit unſeren Truppen an die ernſtliche Verfolgung der Preußen gingen, wenn wir dem König den Rückzug abſchnit⸗ ten, und ihn hinderten, wieder über die Oder zu gehen, und ſein altes Lager von Reitwen wieder zu beziehen, nur ſo würden wir im Stande ſein, den Feind ganz und gar aufzureiben, und dieſem Kriege auf Einen Schlag ein Ende zu machen.
Ach, Sie meinen, wir ſollen gleich wieder auf⸗ brechen? fragte Soltikow. Wir ſollen unſeren er⸗ ſchöpften Truppen nicht einmal eine Stunde Schlaf gönnen, ſondern ſie gleich wieder binaushetzen in's Schlachtgewühl und in den Tod. Nein, nein, Herr


