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begegnete denſelben mit einem lächelnden, ruhigen Blick, und fuhr fort: ich verſichere Sie, Excellenz, die Begeiſterung über unſeren glorreichen Sieg hat diesmal meine ungelenke Zunge förmlich beredt ge⸗ macht, und ich habe meiner Kaiſerin förmlich ma⸗ leriſch den Moment geſchildert, wie die ſiegreichen Preußen vorwärts ſtürmten, um die von den flüch⸗ tenden Ruſſen verlaſſenen Batterien im Kuhgrund zu beſetzen, und wie nun plötzlich die öſterreichiſchen Reiter aus dem Kuhgrund hervorſtürzten, und den Sieger aufhielten und zurückdrängten, und durch ihre Löwentapferkeit das Schickſal des Tages ent⸗ ſchieden.
Während Loudon, anſcheinend ganz ſorglos, ſo ſprach, war das Antlitz des ruſſiſchen Generals er⸗ blaßt vor Zorn, und mühſam nach Athem ringend, preßte er ſeine zuſammengeballte Rechte auf den Tiſch, daß die Papiere unter ſeiner nervigten Fauſt ſich kniſternd zuſammenbogen. Jedermann blickte in athemloſer Spannung und wahrem Entſetzen auf Soltikow hin, deſſen raſch aufwallenden und rück⸗ ſichtsloſen Zorn man kannte.
Aber der Marquis von Montalembert beeilte ſich, dem Ausbruch dieſes Zorns zuvorzukommen, und bevor noch Soltikow Athem gefunden, um zu ſprechen, wandte er ſich mit ſeinem heiteren verbind⸗ lichen Geſichtsausdruck an Loudon. Wenn Sie die heutige Schlacht ſo draſtiſch und en détail gemalt haben, ſagte er, ſo werden Sie gewiß auch nicht ver⸗ geſſen haben, die glorreiche Tapferkeit der ruſſiſchen Truppen zu erwähnen, und den wahrhaft erhabenen Moment zu ſchildern, wo die Ruſſen vor den heran⸗ ſtürmenden Preußen ſich reihenweiſe wie todt zur Erde niederwarfen, die Preußen über ſich hinweg


