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faſt unſanft die andere Uniform weg und beeilte ſich, ſie anzuziehen.
Unſinn, ſagte er. Der Rock kneift mich, das iſt Alles! Und uͤbrigens iſt's nicht klug, die Zeit mit Redensarten zu verbringen. Komm’, laß uns vor⸗ wärts gehen!
Gerade über das Schlachtfeld hin? fragte Karl Heinrich zögernd.
Gerade über das Schlachtfeld hin, denn das iſt
ddeer nächſte Weg.
So komm, ſagte Karl Heinrich, indem er dem Freunde die Hand reichte.
Ein ſchauerlicher Weg war es allerdings, den ſie zu wandern hatten. An Schaaren von Leichen ka⸗ men ſie vorüber, an ächzend Sterbenden, an weniger ſchwer Verwundeten, die mit jammerndem Geſchrei die Vorübergehenden um Erbarmen, um Hülfe an⸗ fleheten. Oft zögerte Karl Heinrich's Fuß, und er wollte ſtillſtehen, die Unglücklichen zu tröſten. Aber Fritz Kober zog ihn weiter.— Helfen können wir ihnen doch nicht, ſagte er, und unſer Weg iſt weit.
Oft näherten ſich den Wandernden auch die um⸗ herſchwärmenden Koſacken auf ihren kleinen behenden Pferden, und riefen den Beiden ſchon von Weitem in ihrer barbariſchen Sprache ein lautes Werdal! zu. Aber wenn ſie näher heranſprengend die öſterrei⸗ chiſche Uniform erkannten, ließen ſie die Wandernden ruhig ziehen, und wunderten ſich nicht mehr, daß ſie nicht Antwort gegeben.
Und endlich war das Schlachtfeld überſchritten, und ſie kamen nun auf die freie Ebene, an deren Ende man die Lagerfeuer der Oeſterreicher und Ruſſen gewahrte. Je näher ſie kamen, deſto lebendiger ward es hier. Jubel und Lachen, Rufen und Schreien,


